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Was Auftraggeber zurückmelden

Keine Sterne-Widgets — konkrete Hinweise zu Non-Profit-Kampagnen, Botschaften und Arbeitsabläufen.

Das Briefing hat uns gezwungen, drei Claims zu streichen, die wir schon fast gedruckt hätten. Die Gegenüberstellung mit zwei ähnlichen Kampagnen war unbequem – und genau deshalb nützlich. Ein Wunsch blieb: etwas mehr Zeit für die Vorstands-Kurzfassung.
Mara Elling
Kommunikationsleitung, Umweltinitiative Nordhessen · Kampagnen-Briefing
Wir sind mit einem vagen Spendenaufruf reingegangen und mit einer klaren Reihenfolge für Mitgliedermail, Lokalpresse und Plakat rausgekommen. Die Fallmappen waren aktuell, nicht aus dem Lehrbuch.
Jonas Breit
Vorstand, Kulturverein Coburg · Kampagnen-Workshop
Endlich Trennlinien zwischen Mitgliedertext und Öffentlichkeitsclaim. Unsere Spendermails klingen seitdem weniger atemlos. Die Beispieltexte für die Website haben wir fast unverändert übernommen.
Selin Aksoy
Fundraising, Stiftung Bildung nah · Gesellschaftliche Botschaften
In den acht Wochen der Winterkampagne brauchten wir jemanden, der Texte gegenliest, ohne alles umzuschreiben. Die wöchentlichen Check-ins waren kurz und konkret. Einmal kam das Feedback später als vereinbart – danach lief es wieder ruhig.
Hartmut Vogt
Projektkoordination, Nachbarschaftshilfe Franken · Redaktionsbegleitung
Für ein Mandat mit knapper Vorlaufzeit hat Cyber Defend die öffentliche Resonanz der letzten vergleichbaren Kampagne sauber eingeordnet. Keine Hochglanzfolien, sondern brauchbare Entscheidungsgrundlagen.
Lea Hofmann
Agenturpartnerin, Mandate im Sozialbereich · Kampagnen-Briefing

Projektgeschichte: Winterkampagne einer Nachbarschaftshilfe

Die Nachbarschaftshilfe Franken wollte vor dem Advent Spenden für Fahrdienste sammeln. Die erste Mail wirkte wie ein Notruf — und verwirrte langjährige Mitglieder, die bereits halfen.

Im Kampagnen-Briefing verglichen wir drei ähnliche Aufrufe aus Hessen und Bayern. Ergebnis: getrennte Texte für Mitglieder und Außenstehende, ein klarer Zwischenstand nach zwei Wochen und ein lokaler Termin als zweite Welle statt einer weiteren dramatischen Mail.

Die Organisation berichtet, dass Rückfragen zurückgingen und die zweite Welle mehr Anmeldungen für Fahrdienste brachte als die erste Spendenmail. Gesellschaftliche Kommunikation wirkte hier ruhiger — und greifbarer.

Workshop: Kulturverein vor der Mitgliederwerbung

Ein Kulturverein in Coburg plante Plakate mit einem bundesweit genutzten Claim. Im Workshop zeigte sich, dass der Satz vor Ort niemand mit dem Vereinsprogramm verband.

Die Gruppe entwickelte eine lokale Ergänzungslinie und eine Reihenfolge für Presse, Mitgliedermail und Plakat. Der bundesweite Claim blieb als Dachzeile — darunter stand endlich, was in Coburg passiert.